Bitcoin kämpft im Tagesgeschäft zwar immer noch um die psychologisch bedeutsame 50.000-Dollar-Marke. Mit der eher verhaltenen Preisaktion könnte es jedoch bald zu Ende sein. Denn: Einer neuen Prognose zufolge steht die Kryptowährung Nummer 1 kurz vor einer Kurs-Explosion. Während populäre Analysten wie der Neuseeländer Willy Woo oder der pseudonyme Niederländer „PlanB“ bis Jahresende sechsstellige Preise bei BTC erwarten, widmet sich eine aktuelle Studie des Finanzdienstleisters Fidelity Investments (4,2 Billionen US-Dollar verwaltetes Vermögen) dem längerfristigen Ausblick für die Leitwährung. Das Ergebnis versetzt Bitcoin-Anleger rund um den Globus derzeit in Entzücken: Demnach steigt der Coin nämlich auf Preise in Millionenhöhe – und das in gar nicht allzu ferner Zukunft. Branchenbeobachter halten die Vorhersage für die bullishste Bitcoin-Prognose aller Zeiten. Aber: ein Bitcoin, mehrere Millionen wert? Wie soll das gelingen?

Fidelity Investments stützt sich für die Analyse des künftigen Bitcoin-Preises auf das sogenannte Stock-to-Flow-Preisvorhersagemodell (S2F). Dabei handelt es sich um die meistzitierte und bislang auch zuverlässigste Methode, den Bitcoin-Kurs vorherzusagen. Für Ende August hatte das Modell beispielsweise schon vor Monaten einen Schlusskurs in Höhe von mehr als 47.000 Dollar vorhergesagt. Genau so kam es schließlich auch – am 31. August notierte BTC bei 47.150 Dollar. PlanB, der Erfinder des Modells, kommentiert hierzu auf Twitter: „Wie ein Uhrwerk“ bewege sich Bitcoin auf neue Höchststände zu. Unter Berufung auf S2F sieht er BTC bis Weihnachten bei mindestens 100.000 Dollar. Ein Extrem-Szenario – und dennoch harmlos im Vergleich zu dem, was Fidelity Investments nun für möglich hält.